Verfasst von: skwei | 18 November 2009

Karte der Tour

Habe mit Hilfe von GoogleMaps eine Übersichtskarte mit Streckenführung erstellt. Stimmt zwar nicht ganz genau, aber man bekommt einen guten Überblick über die Tour.

Advertisements
Verfasst von: skwei | 11 August 2008

Fotobuch unserer Wanderung

Ich habe ein Fotobuch unserer Wanderung über einen entsprechenden Anbieter im Internet erstellt und drucken lassen.  Es liegt im Format A4 quer vor und hat 60 Seiten. Wer von Euch Interesse hat, meldet sich bei mir. Wir können es dann nachbestellen. Ein paar Seiten folgen hier.

Umschlag des Fotosbuchs

Umschlag des Fotosbuchs

Eine Seitenauswahl

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Verfasst von: skwei | 12 Juli 2008

Rückfahrt

Samstag, 5. Juli 2008

Dolomitentour-Abreise_3 Für 9:00 Uhr haben wir uns mit Peter verabredet. 7:30 Uhr haben wir schon alles gepackt und sitzen im Frühstücksraum. Wir fühlen uns ein wenig schlapp, aber freuen uns auf zu Hause. Ulli packt seine und die Sachen von Barbara und Ilona in sein Auto. Wir stellen unser Gepäck vor die Tür und setzen uns noch ein wenig in den Garten. Peter kommt pünktlich. Unsere Rucksäcke sind schnell verstaut und es geht los. Über Lienz geht es hinauf zum Felbertauernpass. In Kitzbühel sehen wir den niedrigsten Benzin-/Dieselpreis und tanken. Wir kommen gut voran und sind schnell in Kufstein und auf der Autobahn.

Dolomitentour-Abreise_4Ab Nürnberg will Ulli anders fahren. Im Moment sind wir noch hintereinander. Gegen Mittag verabreden wir uns per Handy zum Essen.  Ausgemacht wird der nächste Autohof oder Rasthof. Wir (Karin, Peter, Stephan) landen im Autohof Pfaffenhofen, Ulli, Ilona und Barbara im Rasthof Holledau. Wir rufen uns nochmals am und fahren dann getrennt weiter. Ulli fährt über Meiningen, wir über das Hermsdorfer Kreuz. Peter fährt gegen 18:45 Uhr bei uns zu Hause vor, wir verabschieden uns von ihm und schleppen unser Gepäck hoch. Gegen 18:15 Uhr rufen Ilona und danach Barbara an. Alle sind wieder gut zu Hause angekommen. Ulli und ich haben ein paar Probleme; irgendetwas, was wir gegessen haben, war nicht ganz frisch. Aber wir überstehen auch das.

Verfasst von: skwei | 11 Juli 2008

Dank an alle

NaturAls erstes danke ich der Natur, die über Millionen von Jahren eine solch grandiose Landschaft entstehen ließ, in der es solchen Spaß macht, zu wandern, Rad zufahren, zu klettern und Ski zu fahren.

Ich danke dem Internet und Google, die mich vor ca. 3 Jahren die Beschreibung dieser Tour finden ließen, die wiederum in mir den Wunsch auslöste, diese Tour zu bewältigen.

Ich danke Barbara, dass sie eine Rucksacktour unternehmen wollte und Uthart, der ihr den Rucksack schenkte, der in ihr diese Idee reifen ließ.

Ich danke Ulli und Ilona, die sich spontan bereit erklärten, mitzuwandern, obwohl sie nicht wussten, was auf sie zukommt.

Ich danke Peter, der auch spontan mitwandern wollte, dann nicht mitwanderte, uns aber sicher von und nach Sillian/Osttirol chauffierte.

GruppenbildIch danke Hannes von der Bergschule in Sillian, der sich die Tour ausdachte, sie vorbereitete und organiserte, der uns begleitete, beriet, alles erklärte, uns antrieb und uns führte (Eintrag in Dein Gästebuch erfolgt noch!).

Ich danke den Wettermachern, dass sie dafür sorgten, dass wir fünf Tage trockenen Fußes (außer Ulli + Ilona) durch die Dolomiten wandern konnten.

Und zum Schluss danke ich meiner Karin, dass sie alles mitgemacht und ertragen hat und mich trotzdem noch leiden kann.

Dank an alle, es war ein super Urlaub!

Verfasst von: skwei | 11 Juli 2008

Tour Zusammenfassung

Da unsere Tour von der ursprünglichen Ausschreibung etwas abgewichen ist, hier noch einmal ein Überblick über den Verlauf:

  1. Pragser Wildsee (1.494 m) – Rossalm (2.283 m) – Plätzwiese (1.900 m) – Dürrensteinhütte (2.040 m)
  2. Dürrensteinhütte – Strudelkopfscharte (2.198 m) – Hotel „Drei Zinnen Blick“/SS 51 (1.400 m) – Toblacher Kreuz – Monte Piano (2.305 m) – Angelo Bosi Hütte (2.205 m)
  3. Angelo Bosi Hütte – Camping Alla Baita (1.800 m) – Misurina Scharte (2.471 m) – Col de Varda Hütte (2.115 m)
  4. Col de Varda Hütte – Lago di Antorno (1.850 m) – Mezzo Scharte (2.215 m) – Paternsattel (2.454 m) – Lavaredo Seen (2.405 m) – Büllelejoch Hütte (2.528 m)
  5. Büllelejoch Hütte – Oberbachernspitze (2.675 m) – Zsigmondy-Hütte (2.235 m) – Talschlusshütte (1.540 m) – Parkplatz (1.500 m)

Zeiten und Höhen

Tag Zeit Höhenmeter bergauf Höhenmeter bergab
1 7,5 h 1.000 700
2 7,0 h 1.100 900
3 4,0 h 600 500
4 7,5 h 1.000 600
5 5,0 h 200 1.200

Höhenprofil

Profil der Tour

Profil der Tour

Verfasst von: skwei | 11 Juli 2008

Büllelejoch Hütte – Oberbachernspitze – Sexten

Freitag
4. Juli 2008

benötigte Zeit

Höhenmeter
bergauf

Höhenmeter
bergab

5. Tag

5 h

200

1.200

Ausblick am BüllelejochIm Gemeinschaftsschlafraum ist um 6:00 Uhr die Nacht vorbei. Einige gehen nur mal nach unten auf die Toilette und legen sich dann wieder hin. Wir stehen auf, waschen uns am kleinen Waschbecken und gehen dann vor die Hütte. Auf dem Felsen oberhalb der Hütte ist es in der Sonne schon angenehm warm. Nach und nach kommen alle herunter und um 7:30 Uhr wird das Frühstücksbufet eröffnet. Für die kleine Hütte ist die Auswahl riesig und gut. Nachdem wir unsere sieben Sachen zusammengesucht und gepackt sowie die Zahlungsmodalitäten geregelt haben, starten wir und beginnen mit dem Aufstieg zur Oberbachernspitze. Er ist unschwierig und zieht sich am Grat entlang vorbei an alten Schützengräben, Kriegstollen und spektakulären Aus- und Tiefblicken. Die letzten 50 Höhenmeter legen wir ohne Rucksack zurück und erreichen gegen 8:45 Uhr den Gipfel (2.675 m üNN). Wir genießen den Rundumblick und Hannes erläutert uns die umliegenden Gipfel. An der Felswand des uns gegenüberliegenden Einserkofels, der nur ein paar Meter entfernt ist, sehen wir die Abbruchstelle, wo im Oktober 2007 60.000 m³ Gestein ins Tal gestützt sind. Zum Schluss schreiben wir einen Spruch ins Gipfelbuch und verewigen uns alle.

OberbachernspitzeNachdem wir unsere Rucksäcke wieder aufgenommen haben, folgen wir ein paar hundert Meter dem Weg, auf dem wir vorher aufgestiegen sind. Danach folgt Hannes dem Skitourenweg ins Tal, d.h. wir latschen quer durchs Gelände. Er wählt den Abstiegsweg gut und wir erreichen ohne Probleme die Zsigmondy-Hütte (2.235 m üNN). Wir steigen weiter in das Bacherntal ab und nach etwa 15 Minuten, bei einer Sitzgruppe am Weg, gibt es eine Trinkpause. Wir genießen nochmals das Panorama des Tals und laufen dann weiter. Mittlerweile steigen eine ganze Reihe von Wanderern und Touristen auf und kommen uns entgegen. Im unteren Teil ist der Weg, bedingt durch den Felsabbruch vom Oktober 2007, neu angelegt. Nachdem wir uns die Abbruchstelle noch einmal angeschaut haben, erreichen wir gegen 12:30 Uhr die Talschlusshütte (1.540 m üNN). Barbara, Karin und Stephan gönnen sich einen Radler und genießen zum Abschluss einen Kaiserschmarrn.

Letztes GruppenbildHannes hat den VW-Bus für 13:30 Uhr bestellt. Also laufen wir im Tal die 20 Minuten weiter bis zum Parkplatz. Der Kiosk, an dem wir noch ein Bier trinken wollten, hat Ruhetag. Also setzen wir uns auf ein paar Bänke auf der gegenüberliegenden Straßenseite und warten. Hannes nutzt die Zeit und demonstriert uns die Funktionsweise und Nutzung eines Biwaksacks. Kurz nach 13:30 Uhr kommt der Bus und bringt uns nach Sillian, wo wir um 14:15 Uhr an der Pension Gesser eintreffen. Wir verabreden uns für 15:30 Uhr und springen sofort unter die Dusche. Dann gehen wir Kaffeetrinken und shoppen ein wenig. Am Abend nach dem Abendessen kommt Hannes noch einmal, bringt uns die Foto-CD und verabschiedet sich von uns. Peter taucht auch wieder auf und erzählt uns, was er in der Woche alles angestellt hat.

Bilder vom Tag

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Donnerstag 3. Juli 2008

benötigte Zeit

Höhenmeter
bergauf

Höhenmeter
bergab

4. Tag

7,5 h

1.000

600

Ausblick am Col de VardaAlle Wolken sind weg und die Sonne scheint wieder. Um 6:00 Uhr sind wir wach, stehen auf und waschen uns. Frühstück gibt es um 7:00 Uhr, es schmeckt und ist reichlich. Kurz vor 8:00 Uhr starten wir. Wir benutzen zuerst den Weg entlang des Sessellifts hinunter ins Tal. Nach ein paar Hundert Metern biegt Hannes nach recht ab auf einen Weg, den wir ohne ihn wahrscheinlich nicht gesehen hätten. Dieser führt, leicht an- und absteigend entlang der Cadini-Gruppe. Am Lago d´Antorno (1.850 m üNN) treffen wir auf die Straße, die hinauf zu den Drei Zinnen führt. Am See vorbei und entlang der Straße laufen wir bis zur Mautstation (ca. 1.800 m üNN). Dann beginnt der Aufstieg. Zuerst gemächlich über Wiesen bis zur Rimbianco-Alm (1.840 m üNN). Hier trinken noch einmal und füllen unsere Flaschen wieder mit Quellwasser. Der weitere Weg führt jetzt abseits der Straße eine Wasserrinne hinauf, die heute, durch die Gewitter der letzten Nacht, ein wenig Wasser führt. Im Wald liegen an einigen Stellen die Hagelkörner noch mehrere Zentimeter hoch. Ab der nächsten Straßenkurve verläuft der Weg durch den Wald und trifft 150 Höhenmeter weiter oben wieder auf die Straße.

Drei ZinnennWir suchen den weiteren Weg und merken, dass wir zu weit aufgestiegen sind. Also laufen wir die Straße ca. 200 Meter hinunter. Dort steht auf der anderen Straßenseite eine Wegweiser der Via Alpina, der uns den weiteren Weg weist. Zuerst durch Bäume, dann durch Zirbenkiefern und oben durch Wiesen windet sich der Weg steil nach oben. An einer kasernenähnlichen Anlage rasten wir noch einmal, um dann weiter bis zur Mezzo-Scharte (2.215 m üNN) aufzusteigen. Hier treffen wir auf den Touristenstrom, der die Zinnen umwandert. Ein paar hundert Meter folgen wir diesem Weg, verlassen ihn aber wieder, um das Gesteinsfeld der Langen Alm auf der Nordseite der Drei Zinnen zu durchqueren.  Wir bleiben immer wieder stehen, um zwei Bergsteiger zu beobachten, die auf halber Höhe an der Nordwand der Westlichen Zinne klettern. Hannes erklärt uns die verschieden Routen und Schwierigkeiten an allen drei Zinnen. Dann steigen wir hinauf zum Paternsattel (2.454 m üNN), wo wir wieder einmal ein Gruppenfoto schießen, verlassen aber den hier anzutreffenden Touristenstrom schnell wieder, um zu den Lavaredo-Seen (2.405 m üNN) abzusteigen. Hier wird gerastet.

Zum BüllelejochVon hier führt der Weg noch ca. 200 Höhenmeter bergab, bevor er auf der Rückseite des Paterkofels wieder ansteigt. Die Wolken quellen in der Tageswärme wieder mächtig und es bewölkt sich mehr und mehr. Auf dem Versorgungsweg der Büllelejoch-Hütte steigen wir auf, vorbei am Lago di Cengia (2.324 m üNN) hinauf zum Oberbachern Joch (2.219 m üNN) und erreichen gegen 15:15 Uhr unser Tagesziel auf 2.228 m üNN. Kurze Zeit später setzt der Regen ein, während wir uns in der Hütte bereits wieder ein Bier gönnen. Mit nur 11 regulären und ca. 6 bi 8 Notschlafplätzen ist die Hütte sehr klein, aber urgemütlich. Hannes hat uns ein super Essen versprochen, wir bestellen a la carte und sind mehr als zufrieden. Zwischenzeitlich haben wir unsere Rucksäcke nach oben transportiert und uns die Betten ausgesucht, in denen wir schlafen wollen. Bis zum Abend sind alle 11 Plätze belegt. Mit zwei kleinen Waschbecken (keine Dusche) und einer Toilette ist der Hygieneteil auch sehr schnell abgearbeitet. Wir genießen den Abend in der Gaststube bei Bier und Wein und gehen nach Einbruch der Dunkelheit alle schlafen.

Bilder vom Tag

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mittwoch
2. Juli 2008

benötigte Zeit

Höhenmeter
bergauf

Höhenmeter
bergab

3. Tag

4 h

600

500

AlpenrosenAm dritten Tag sind immer alle schlapp, sagt Hannes, also gibt es heute eine kürzere und leichtere Tour. Die nächste Hütte können wir von hier aus sehen. Aber wir werden nicht den direkten Weg gehen. Frühstück ist erst 8:00 Uhr. Ab 6:00 Uhr scheint die Sonne ins Fenster und wir stehen bald auf und setzen uns ab 7:00 Uhr vor der Hütte in die Sonne und betrachten die Berge: Drei Zinnen und Cadini Gruppe. Das Frühstück ist gut: Wurst, Speck, Käse, Wurst, Kaffee, Tee, Weißbrot und Vinschgerl.

AufstiegUnsere Gruppe teilt sich heute. Ulli und Ilona müssen nach Cortina, um Geld zu holen, da ihr Bargeld erschöpft und Kartenzahlung auf den Hütten nicht möglich ist. Sie fahren mit dem Shuttle-Taxi von der Hütte nach Misurina und von dort mit dem Bus nach Cortina. Wir anderen starten um 9:00 Uhr. Wir laufen entlang der Fahrstraße, die im unteren Teil nicht mehr befahren wird, hinunter ins Tal Richtung Misurina. Am Camping Alla Baita (ca. 1.800 m üNN) überqueren wir die Straße. Hier beginnt auch gleich der Aufstieg entlang des seit Jahren stillgelegten Skilifts bzw. des Skihangs hinauf in Richtung Neve-Scharte. Die Wolken quellen heute schnell, die Sonne ist weg und der Wind frischt auf. Aber durch den Aufstieg ist uns nicht kalt. Wir rasten kurz am Ende des Lifts, um dann weiter in Richtung Neve-Scharte aufzusteigen. An dem nach links zeigenden Wegweiser zur Diavolo-Scharte folgen wir dem Weg nach rechts, der uns hinauf bringen soll zur Misurina-Scharte (2.471 m üNN).

HagelDer Himmel ist grau und es nieselt ab und an. Irgendwo in Richtung Drei Zinnen gewittert es schon und Hannes treibt uns. Fast durchgängig mit Drahtseilen gesichert, geht es steil über Schotter, Stufen, Steine die schmale Rinne bergan. Auf dieser Seite beträgt der Aufstieg etwas mehr als 200 Höhenmeter. An der Scharte angekommen bleibt uns nicht viel Zeit um hinunter nach Misurina und zu unserem Tagesziel, der Col de Varda Hütte zu schauen. Von Cortina herauf zieht ein weiteres Gewitter und Hannes spornt uns wieder an. Der Abstieg auf dieser Seite ist auch mit Drahtseilen gesichert, beträgt aber höchstens 50 bis 60 Höhenmeter. Dann verläuft er, ein riesiges Schotterfeld querend, unterhalb des Col de Varda hinunter zur gleichnamigen Hütte (2.115 m üNN). Oben klettern noch ein paar Bergsteiger und wir fragen uns, was sie in dem gleich beginnenden Gewitter da oben anstellen werden. Die letzten 20 Meter zur Hütte rennen wir, da der Regen einsetzt. Wir haben die Hütte ca. 45 Minuten, nachdem wir die Scharte überquert haben, kurz nach 13:00 Uhr erreicht. Die beiden Gewitter treffen über dem Misurina-Tal zusammen und es gibt Starkregen und Hagel. Wir genießen das Schauspiel aus dem Gastraum bei einem Bier und einer Suppe. Dann beziehen wir unsere Zimmer und duschen (Etagendusche, keine Duschkosten).

Col de Varda HütteDer neben der Hütte beginnende und hinunter nach Misurina verlaufende Sessellift wird wegen des schlechten Wetters eingestellt. Das ist schlecht für Ulli und Ilona, die aus Cortina zurück sind und nun im Gewitter zur Hütte herauf laufen müssen. Nach mehr als einer Stunde kommen sie nass bis auf die Haut in der Hütte an. Sie hängen die Sachen über den Ofen zum trocknen auf und erholen sich. Das Wetter klart etwas auf, der Lift wird wieder angestellt und die letzten Tagesgäste verlassen die Hütte. Bald sind wir allein und wir sitzen noch einige Zeit draußen auf der Terrasse. Das Abendessen ist reichlich und wir bleiben noch bis 22:30 Uhr im Gastraum, unterhalten uns und trinken mit Hannes Rotwein. Dann geht´s auf die Zimmer und ins Bett.

Bilder vom Tag

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Verfasst von: skwei | 9 Juli 2008

Dürrensteinhütte – Monte Piano – A.-Bosi-Hütte

Dienstag
1. Juli 2008

benötigte Zeit

Höhenmeter
bergauf

Höhenmeter
bergab

2. Tag

7 h

1.100

900

Start am MorgenFrühstück gibt es ab 7:00 Uhr, wir sind 10 Minuten vorher am Tisch. Es gibt ein süßes Frühstück, d.h. Marmelade, Honig, Nougatcreme und natürlich Butter, Weißbrot und Vinschgerl. Der Kaffee ist gut und reichlich und wer will bekommt Tee.

Gegen 8:00 Uhr starten wir  und steigen ca. 200 Höhenmeter aufwärts in Richtung Strudelkopf. An der Scharte (2.198 m üNN) wenden wir uns talwärts und beginnen einen 800 Höhenmeter Abstieg ins Tal. Der Weg verläuft zuerst durch ein schmales Tal durch Wiesen, Latschen und später Büsche. Irgendwann wendet er sich einem alten Versorgungspfad aus dem 1. Weltkrieg folgend nach rechts und verläuft an der Felswand, teilweise durch Ketten und Seile gesichert (Trittsicherheit!), entlang. Nach einem kurzen, etwas steilerem Abstieg windet sich der untere Teil des Weges durch den Wald, vorbei an alten Kriegstellungen aus dem 1. Weltkrieg. Am Ende muss man noch einen Bach überwinden und erreicht das Hotel „Drei Zinnen Blick“ (1.400 m üNN) an der Straße von Toblach nach Cortina bzw. Misurina (SS51) im Höhlensteintal. Der laute Straßenverkehr vertreibt uns auf den Rast- und Aussichtsplatz, der ca. 150 Meter hinter dem auf der anderen Straßenseite befindlichen Parkplatz angelegt wurde. Hier, im Rienztal, stehen Erläuterungstafeln und ein Fernrohr und Gruppen von Touristen bestaunen die Drei Zinnen. Wir rasten und tanken Kraft für den Aufstieg auf den auf den Monte Piano.

TunnelblickHannes hat als Aufstiegsweg den Pioniersteig aus dem 1. Weltkrieg gewählt. Er zeigt uns die Wand, durch die wir aufsteigen sollen – wir können es uns im Moment noch nicht vorstellen. Wir laufen zuerst dem Weg folgend ein paar hundert Meter in Richtung Drei Zinnen, biegen dann aber rechts ab dem Weg zum Monte Piano folgend. Nachdem wir das breite Schuttbett, dass durch Tau- und Regenwasser entstanden ist, überquert haben, beginnt der Pioniersteig. Er windet sich, jeden Gelände- oder Bergvorsprung nutzend, die Wand hinauf. Erst gemächlich, dann steiler werdend, gibt es auch ein paar gesicherte Steilstellen, bei denen wir die Luft anhalten, als wir sie überwinden. An einer schönen, aussichtsreichen Stelle ca. 200 Meter unterhalb des Toblacher Kreuzes, legen wir eine Rast ein.

GruppenbildDanach steigen wir weiter bergauf und ab der Stelle, wo sich im ersten Weltkrieg das Bataillionskommando der Kaiserjäger befand, führt uns Hannes durch die Reste der alten Unterkünfte, vorbei an Tunneln, die zu den Stellungen führten hinauf auf den Gipfel des Monte Piano (2.305 m üNN). Wir legen wieder eine Rast ein, schießen ein paar Fotos und genießen das tolle Panorama: Drei Zinnen, Cristallo Gruppe, unseren Aufstiegsweg und unten im Tal den Dürrensee. Da es in der Ferne gewittert, treibt uns Hannes zur Eile. Er führt uns über den Monte Piano durch die mittlerweile zerfallenen Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg, gibt uns dazu ausführliche Erläuterungen und zeigt uns den Verlauf der Stellungen. Nach ca. 45 Minuten sehen wir vor uns die Kapelle sowie die Angelo Bosi Hütte (2.205 m üNN), unser heutiges Tagesziel. Das Panorama erweitert sich um den Ausblick auf Misurina und die Cadini Gruppe. In der Hütte angekommen, gönnen wir uns zwei Bier, bevor wir unsere Zimmer beziehen. Nach dem Duschen (Etagendusche, Duschmarke 2,50 €) ruhen einige von uns, andere genießen den Ausblick. Die Gewitter haben uns nicht erreicht, aber beim Abendessen regnet es draußen etwas. Wir trinken noch ein paar Bier bzw. Rotwein, schauen uns das kleine Museum, das sich hinter der Gaststube befindet, an und gehen gegen 22:00 Uhr zu Bett.

Bilder vom Tag

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Verfasst von: skwei | 8 Juli 2008

Pragser Wildsee – Roßalm – Dürrensteinhütte

Montag
30. Juni 2008

benötigte Zeit

Höhenmeter
bergauf

Höhenmeter
bergab

1. Tag

7,5 h

1.000

700

Pragser WildseeAugen auf: blauer Himmel und Sonnenschein. 5:30 Uhr aufstehen, 6:00 Uhr Frühstück. Wie angekündigt, steht Hannes um 6:50 Uhr mit dem VW-Bus vor der Tür. Unsere übrigen Sachen haben wir in Ulli´s Auto gepackt, das an der Pension stehen bleibt. Gegen 7:00 Uhr starten wir zum Pragser Wildsee (1.494 m üNN). Wir laden alles aus, richten unsere Kleidung, setzen die Rucksäcke auf und starten gegen 8:00 Uhr. Erst geht es um den See herum und dann beginnt der Aufstieg zum Nabigen Loch (2.034 m üNN). Der Weg ist steinig und steigt zwischen Bäumen, Sträuchern und Latschenkiefern stetig bergan. Oben angekommen gibt´s eine erste Rast. Wir stärken uns und legen die Kleidung ab, die zuviel ist. Danach geht es weiter bergauf bis zum Seebel (2.283 m üNN) und danach leicht bergab ab zur Roßalmhütte (2.164 m üNN). Die fast 800 Höhenmeter haben uns ausgelaugt, also gönnen wir uns einen Radler und füllen unsere Wasserflaschen wieder auf.

GruppenbildAb jetzt verläuft der Weg leicht auf- oder absteigend, mal schmal, mal breit, mal mit Ketten oder Seilen gesichert vorbei an der Rotwand, der Gaislleite, der Hohen Gaisl hinüber in Richtung Gumpalboden. Dann beginnt der Abstieg. In der Nähe der Stolla Alm gibt es noch einmal eine Trinkpause, bevor wir die Plätzwiesen überqueren und dann wieder ansteigend gegen 15:15 Uhr die Dürrensteinhütte (2.040 m üNN) erreichen. Nachdem wir ein erstes Hefeweizen oder Pils genossen haben, genießen wir den herrlichen Ausblick auf die Cristallo-Gruppe. Die gute Nachricht: wir haben Zimmer mit Dusche (Duschmarke 3 €). Die nehmen wir sofort in Besitz und treffen uns später wieder vor der Hütte zum Abendessen. Wir verzichten auf Halbpension und essen a la Carte. Es ist mild und so bleiben wir draußen, genießen den Sonnenuntergang und das Panorama und gehen beim Dunkelwerden zu Bett. In dieser Nacht gibt es kein Gewitter und wir schlafen alle ziemlich gut nach der ersten Tour.

Bilder vom Tag

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Older Posts »

Kategorien